„Lobet den Herrn! – eine Geheimsprache in J.S.Bachs Musik?“

 Im Jahr 1720 vollendete Bach einen Zyklus von sechs Sonaten und Partiten mit dem Titel „Sei Solo á Violino senza Basso accompagnato“. Prof. Helga Thoene veröffentlichte 2001 eine analytische Studie zu diesen Werken. Sie vermutet hier eine besondere Art der Meisterschaft des Komponisten, indem Bach durch Einarbeitung biblischer Zahlen, verschlüsselter Liturgietexte und unhörbarer Choralzitate der Musik geheime Botschaften unterlegt sowie persönliche Schicksalsschläge verarbeitet. Die renommierte Frankfurter Violinprofessorin und Konzertmeisterin des Freiburger Barockorchesters Petra Müllejans musiziert gemeinsam mit dem Neumeyer Consort Bachs Partita d-moll. In der berühmten Chaconne d-moll lassen die Musiker Johann Sebastian Bach durch die Hinzufügung der versteckten Choralzeilen direkt zu Wort kommen und Unhörbares im Schicksalsjahr 1720 hörbar machen!

Ausführende:

 

 

 

 

Prof.Petra Müllejans (Violine)

 

Neumeyer Consort:

Johanna Rosskopp (Sopran)

Charlotte Quadt (Alt)

Christian Rathgeber (Tenor)

Felix Rathgeber (Bass)

Markus Stein (Orgel) 

Moderation & Leitung:

Felix Koch

 

 

Programm:

Motette „Lobet den Herrn alle Heiden“ BWV 230

Choralsätze aus Kantaten

Partita Nr. 2  d-moll, BWV 1004

 

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